PhoneGap Build ermöglicht die Cloud-basierte Erstellung von Apps mit Phonegap. Nach dem Hochladen der eigenen Source, vorzugsweise als Git-Repository, lassen sich die eigenen Quellen in Apps für verschiedene Plattformen kompilieren. Für Entwickler gibt es eine kostenlose Version von PhoneGap Build mit einigen Einschränkungen. Für eine monatliche Gebühr gibt es erweiterten Zugang.
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The-M-Project – Mobiles Framework aus Europa?
Über eine Pressemitteilung bin ich auf das Mobile Framework The-M-Project von der Panaconda Gmbh aus Stuttgart aufmerksam geworden.
Das The-M-Project ist bei näherem Hinsehen eigentlich ein Aufsatz auf jQuery Mobile (und PhoneGap). Was hier also groß als eigenes Framework gefeiert wird, ist eine Sammlung von JavaScript-Bibliotheken, die vorhandene Frameworks erweitern.
Interessanter wird es mit Espresso:
Espresso ist „der kleine Freund“ des The-M-Project-Frameworks. Als solcher stellt Espresso einem Anwender eine Reihe nützlicher Werkzeuge zur Verfügung, die den Entwicklungsprozess einer mobilen Applikation unterstützen und vereinfachen. Dieser Werkzeugkoffer beinhaltet unter anderem einen vollständig integrierten Webserver zum lokalen Testen, verschiedenste Generatoren zum Erstellen von Anwendungs-Komponenten und einen „Build-Prozess“, der das Gesamtwerk letztlich ordentlich verpackt und auslieferungsfertig bereitstellt.
Positiv ist in jedem Fall, dass das Projekt unter einer liberalen Open-Source Lizenz steht – genauer genommen zwei. Es ist mit MIT und GPL dual-lizensiert. (Geht das überhaupt? Widerspricht sich das nicht?)
Irreführend finde ich die Aussage aus der Pressemitteilung über das eigene Framework:
Panacoda betreibt ein Open Source Mobile Framework, das in Zusammenarbeit mit der Community stetig weiter entwickelt wird. Es ist eines der ersten seiner Art in ganz Europa.
PhoneGap 0.9.4 erschienen
Das plattform-übergreifende Framework für mobile Anwendungen PhoneGap ist in der Version 0.9.4 erschienen, die etliche Fehler in der Contacts-API und viele andere Bugs behebt. Das ausführliche Change Log findet sich hier im Wiki des Projektes. Die aktuelle Version kann über die offizielle Webseite heruntergeladen werden.
Opera Mobile für Android kommt
Nach Opera Mini kommt jetzt auch Opera Mobile für Android. Eine Beta in Version 10.1 ist bereits erschienen.
Die Geschwindigkeit beim Laden der Webseiten durch den Mobile-Proxy soll höher liegen als mit dem mitgelieferten Browser, schreibt Golem.de.
iPhone-Entwicklung – es muss nicht immer Apple sein
Sascha Konietzke gibt im Branchenblatt der deutschen Gründerszene Deutsche Startups einen Überblick, wie sich eine iPhone-App auch ohne Apple-Ausrüstung realisieren läßt.
Im Gastbeitrag iStartup: Von 0 bis iPhone nennt er u.a. Preise für die Erstellung einer iPhone-App durch eine Agentur (20.000 Euro!) und zeigt Möglichkeiten auf, eine Anwendung für das iPhone selbst zu erstellen.
Eigener Browser auf Webkit-Basis für Blackberry Handys
Der Blackberry Hersteller Research in Motion (RIM) hat gestern den Hersteller des Iris Browsers Torch Mobile aufgekauft, wie aus deren Blog zu erfahren ist.
Die folgende Aussage legt daher die Vermutung nahe, dass RIM zukünftig einen mobilen Browser auf Webkit-Basis mit seinen Blackberry-Handys ausliefern wird.
Our team of developers will join RIM’s global organization and will now be focused on utilizing our WebKit-based mobile browser expertise to contribute to the ongoing enhancement of the BlackBerry® platform.
Der Iris Browser ist ein kostenloser Browser für die Windows Mobile Plattform, der Tabbed Browsing und RSS-Feeds unterstützt.
Sneak Peak auf Android 1.5
Die kommende Version des Handybetriebssystems Android 1.5 bringt zahlreiche neue Funktionen und APIs. Google stellt die Vorabversion seines SDK für die nächste Android-Generation bereit. Zu den neuen Funktionen zählt die Unterstützung für Displaytastaturen im Hochkant- und Querformat, Widgets auf der Startseite, Live-Ordner und Spracherkennung.
Bei Android 1.5 sind die UI-Elemente, Kernapplikationen, z.B. zur Nutzung der Kamera und eines GPS-Moduls überarbeitet. Videoaufzeichnungen und das Abspielen von MPEG4-/G3P-Videos soll laut Google möglich sein. Für Entwickler interessiert dürfte die Nachricht sein, dass der Browser auf die aktuelle Webkit-Version samt der JavaScript-Engine Squirrelfish aktualisiert wird.
Blogger als Zielgruppe für mobiles Internet
Mobile Entwicklung ist schön und gut. Aber nutzt eigentlich jemand die Produkte? Ob es Blogger sind, will eine Blog-Parade unter dem Motto Nutzen Blogger das mobile Internet? herausfinden. Ich schließe mich hiermit der Blogparade an.
Nutzt ihr das mobile Internet über EDGE oder UMTS?
Ja, ich nutze mobiles Internet, wobei das eher sporadisch ist, weil ich den Großteil der Zeit Zugang über einen Festnetzanschluß habe.
In welchem Netz und mit welchem Provider/Tarif surft ihr? – Wie seht ihr das Preis-/Leistungs-Verhältnis?
Weil ich keinen regelmäßigen Zugang unterwegs brauche, reicht mir der Zugang über Simyo als PrePaid-Modell mit einer Abrechnung in 1 MB Schritten. Fürs Mailchecken sind die Preise ok, bei größeren Datenmengen wird man arm.
Wie geht ihr unterwegs online, mit dem Handy, einem Netbook oder Laptop?
Wirklich mobil wird es mit dem Handy, aber die eingebaute UTMS-Karte in meinem Laptop ist auch hilfreich.
Seht ihr das Internet über die Handymasten als wirkliche Alternative zum normalen Breitband-Anschluss?
Angesichts der Funklöcher hier und da im Moment noch nicht wirklich. DSL funktioniert schnell und zuverlässig. Darauf kann und möchte ich nicht verzichten.
Solltet ihr das mobile Internet noch nicht nutzen: Besteht potentielles Interesse an solchen Tarifen und/oder was hält euch davon ab?
Mittlerweile nutze ich es, aber die Tarife haben mich lange Zeit abgeschreckt.
Cydia iPhone App-Store
iPhone Entwickler, die Ihre Software aus welchen Gründen auch immer, nicht über den offiziellen iPhone App-Store anbieten können oder wollen, haben jetzt dank der Cydia Umgebung eine andere Möglichkeit über eine 1 Million potentielle Kunden zu erreichen.
Bei Golem gibt es einen Artikel, was genau es damit auf sich hat.
Visueller Barcode von Microsoft namens Tag
Die Produzenten physischer oder virtueller Güter haben jetzt noch eine weitere Möglichkeit ihre Produkte mit einem Hyperlink zu hinterlegen. Microsoft hat eine Barcode-Lösung namens Tag herausgebracht. So unverschämt ich die Namensgebung finde (Besetzung eines englischen Begriffes analog Windows oder Words), so gut funktionierte der Download eines Clients für mein Mobiltelefon unter gettag.mobi und die Erkennung einer Testgrafik. Der Vorteil der Technologie liegt laut Microsoft darin, dass die Grafiken gegenüber Konkurrenzlösungen wie QRCode oder DataMatrix kleiner ausfallen können, schreibt Golem im Artikel Tag – Barcode à la Microsoft.
Da sowohl der Client als auch die Erstellung der Grafiken online (mit Registrierung) bisweilen kostenlos ist, stellt sich die Frage, worauf Microsoft es bei Tag abgesehen hat.